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Wettkämpfe 2003

zum aktuellen Jahr


Endspurt beim Silvesterlauf Werl-Soest 2003
(der Eindruck mag täuschen, das hat Spaß gemacht)

lfd.

Datum Ort

Name

 Distz

Distz

ømin       Link zu persönlichen

Nr.

     

(km)

 lfd Nr

/km

Std

Min

Sek

kurzen Eindrücken

 Wettkämpfe 2003

205 31.12.03 Werl-Soest Silvesterlauf 15,0 21 4:11 1 02 44

Laufen am Limit

204 14.12.03 Witten Weihnachtslauf 9,9 1 4:04   40 11

immer besser

203 06.12.03 Herdecke Nikolauslauf 9,6 2 4:07   39 28

Phönix Uli

202 30.11.03 Herten-Bertlich Straßenlauf 7,5 8 4:12   31 27

ich röchel noch

201 15.11.03 Hagen-Hohenlimburg Herbstwaldlauf 10,0 86 4:13   42 14

Wanderpause am Berg

200 26.10.03 Frankfurt Marathon 42,2 7 4:51 3 24 46

Bericht und Analyse

199 12.10.03 Coesfeld Citylauf 5,0 20 3:56   19 41

Form bestätigt

198 05.10.03 Soest Stadtlauf 10,0 85 4:10   41 39

Ein Comeback

197 28.09.03 Windsor (GB) Half Marathon 21,1 14 4:30 1 35 04

Ich war ein VIP

196 21.09.03 Sprockhövel Staffel-Marathon 8,8 1 4:12   36 54

Stimmung am Bahndamm

195 07.09.03 Pertisau (A) Achenseelauf 23,2 1 5:13 2 01 24

Abgrund mit Anlauf

194 24.08.03 Haltern-Bossendorf Durch die Haard 20,0 7 4:39 1 32 54

mit dicken Beinen

193 02.08.03 Menden Waldlauf 20,0 6 4:54 1 37 53

wird schon wieder

192 22.06.03 Isle of Wight (GB) Brading 10K 10,0 84 4:19   43 07

a real road race

191 06.06.03 Haltern City-Abendlauf 5,0 19 4:02   20 09

Haltern = Hitze

190 25.05.03 Bochum-Langendreer Volksparklauf 10,0 83 4:16   42 43

zuviel gewollt

189 17.05.03 Bochum Ümminger See 5,0 18 4:01   20 06

ich kann's noch

188 13.04.03 London (GB) Flora Marathon 42,2 6 5:01 3 31 30

großer Bildbericht

187 23.03.03 Nütterden Euro-Run 21,1 13 4:25 1 33 15

wie am Schnürchen

186 09.03.03 Haltern-Flaesheim WAZ-Volkslauf 21,1 12 4:54 1 43 15

Start verträumt

185 09.02.03 Bertlich Straßenlauf 21,1 11 4:31 1 35 18

nicht richtig fit

184 05.01.03 Ratingen Silvesterlauf 10,0 82 4:13   42 14

das war ein Frauenlauf?

1983-1998  1999  2000-2001  2002  2003  2004  2005  (Kurzberichte ab 1999)

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205

Werl-Soest, Silvesterlauf
15km, 1:02:44, 20.M50 von 373 (5,4%), 359. von 4883 (7,4%)

Die Veranstalter feilen weiter erfolgreich an kleinen Verbesserungen. Die Anmeldung ist jetzt wirklich völlig stressfrei, auch auch der Zielbereich ist deutlich entzerrt, indem die Kleiderbeutel in einem separaten Bereich zurückgegeben werden. Dass die km-Markierungen manchmal nicht stimmen, dafür kann die Organisation sicher nichts. Schließlich kann man nicht jedes Schild bewachen oder anketten. Die Damen beschweren sich weiterhin zu Recht über fehlende Dixi-Häuschen am Start. Bei dieser Teilnehmerzahl sollte man für menschliche Bedürfnisse besser vorsorgen. Vermutlich geht sowas aber auch stark ans Budget, und schließlich soll genug für den guten Zweck übrigbleiben. Alles in allem bleibt Werl-Soest wegen der tollen Stimmung in den Dörfern unterwegs und dem Super-Zieleinlauf ein absolutes Highlight im Läuferleben.
Übrigens: Telekom-Profi Rolf Aldag lief starke 55:08 und wurde 11. M35.

zu meinem Lauf: Vermutlich hat auch deshalb der Silvesterlauf für mich immer eine besondere Bedeutung: Nicht erst, seit ich mit den Senioren der M50 in einer Altersklasse laufe, stimmt der letzte Tag des Jahres mich sentimental. Dann sah ich am Abend zuvor im NDR-Fernsehen auch noch "30 Jahre Udo Lindenberg". Das war zuviel für mich. Ich sah förmlich mein Leben an mir vorbeiziehen und konnte stundenlang nicht einschlafen. Diese Stimmung hatte ich auch noch nicht abgelegt, als ich in Werl an der Startlinie stand.

Bei einer Großveranstaltung wie in Werl kann man seine Erfahrung aus 14 Teilnahmen voll ausspielen. Staufreie Anreise, günstiger Parkplatz, Warmlaufen im Kurpark immer rund um die Saline (tief einatmen!), 3 Minuten vor dem Start Aufstellung nehmen und nach 11 Sekunden über die Startlinie. Wie das alles geht, wird natürlich nicht verraten :-)

So war das Anfangstempo voll im Soll: 4:00 für den ersten km, 20:45 für die ersten 5. Da glaubte ich allerdings nicht ernsthaft an eine Endzeit unter 63, denn das hieße ja, dass ich dieses Tempo halten müsste. Immer wieder suchte ich mir Mitläufer, hinter denen ich bleiben wollte, und wunderte mich dann, wenn ich nach einer Weile an ihnen vorbeizog. Genug andere zogen an mir vorbei, zum Beispiel Elke Saalbach, spätere Siegerin W40, mit einem beneidenswert lockeren Lächeln auf den Lippen. Einen Moment war ich versucht dranzubleiben, gab es aber schnell auf. Dann lief ich hinter einem T-Shirt "Wenn Sie das lesen können, hat Sie ein Opa überholt. Also Gas geben." Ich brauchte mehrere km, um an diesem Opa vorbeizukommen. Bei 10km zeigte die Uhr 42:05. Eine Endzeit unter 64 sollte jetzt drin sein.

Schon seit einiger Zeit hatte ich vor mir einen Läufer von Non-Stop-Ultra Brakel im Blick, der ziemlich alt aussah, vermutlich meine AK. Figurmäßig sah er nicht besonders schnell aus, wirklich erstaunlich, dieser Adalbert Grüner. Inzwischen kam ich an ihn heran, wenn es bergauf ging, aber bergab zog er wieder weg. Bei der Abzweigung an km 13 nahm ich die Innenbahn und gab Gas. Ich wollte auf meiner Uhr die Zwischenzeit ablesen, aber ich war nicht mehr in der Lage, die Zahlen zu verstehen. Ich war an Adalbert vorbei, aber so nah am Limit wie selten. Für diesen Zwischenspurt musste ich büßen. Prompt überholte er mich 500m vorm Ziel wieder. Aber jetzt ging es wieder leicht abwärts, ich holte Luft für den Endspurt. Adalbert musste mich ziehen lassen. Mit Schrecken sah ich, dass das Ziel eine Kurve später kam als gedacht. Hinter der Chipmatte brauchte ich Minuten, bis ich wieder normal atmen konnte. Ich sah auf die Uhr und verstand es erst beim dritten Blick: 62:44. Aber was tut man nicht alles, um die Rivalen vom Lauftreff lässig wartend in Empfang nehmen zu können (na ja, so lässig war das diesmal nicht). Aber schön wars. (Übrigens war Adalbert netto 10 Sekunden schneller als ich.)

Foto (copyright Fototeam Müller): Gleich geh ich zum ersten Mal an Adalbert (1044) vorbei.
 

204

Witten, Weihnachtslauf
9,9km, 40:11, 3.M50 von 22 (14%), 50. von 221 (23%)

Die rührigen Veranstalter vom PV rund um Lilo Frigge-Dümpelmann hatten diesmal eine ganze Reihe von Hindernissen zu überwinden. Zunächst waren zahlreiche neue Helfer zu aktivieren, nachdem der Großteil der ambitionierten Sportler den Verein per Neugründung verlassen hatte. Dann kam die Sparkasse, auch Sponsor des Laufes, auf die wenig glückliche Idee, mitten auf der Laufstrecke eine Rodelbahn aufbauen zu lassen. Das hatte einige Konfusion über den Streckenverlauf zur Folge. Zunächst war ein Umweg durch Nebenstraßen, mit teilweisem Ausgleich per Abkürzung durch die Passage zu Beginn der Bahnhofstrasse, geplant. Dann aber war die mickrige Rodelbahn so aufgebaut, dass genau der geplante Umweg versperrt war. Dafür war aber Platz genug, um einfach an der Bahn vorbeizulaufen. Da aber die Abkürzung nicht mehr zurückgenommen werden konnte, war die Strecke diesmal ein Stück zu kurz.
Wenigstens hatten wir gerade noch Glück mit dem Wetter. Nachdem es am Tag zuvor und in der Nacht wie aus Kübeln geschüttet hatte (der Rodelbahn hab ich's gegönnt), blieb es während der Veranstaltung trocken. Dann war da auch noch dieser Straßenbahnfahrer, der meinte, sein leeres Ungetüm den Läufern in den Weg stellen zu müssen. Also wirklich Probleme genug, umsomehr  Anerkennung verdienen alle Helfer, dass alles doch noch gut geklappt hat.
Das Markenzeichen des Weihnachtslaufes bleiben die Schülerläufe. Im B-Lauf über 2km waren über 200 Jugendliche dabei. Da macht es wirklich Spass zuzuschauen.

Zu meinem Lauf: Ich hatte mir bei der Hausfrauen-Yoga in der Muckibude den Knöchel leicht verstaucht. Wenn es heute nicht das langerwartete Heimspiel gewesen wäre, hätte ich wohl auf den Start verzichtet. Aber mich reizte auch, nochmal die gute Form auszureizen. Und es wurde nochmal eine Steigerung! Während des ganzen Laufs war ich gut drauf, selbst in der sonst meistens kritischen Phase von km 6 bis 8 musste ich mich nicht quälen. Vielleicht war ich in der 3. und 4. Runde sogar ein bisschen zu vorsichtig. Die letzte der 5 Runden war mit Abstand die schnellste, das lässt darauf schließen, dass ich vorher nicht ans Limit gegangen bin.
Beim Nachrechnen ärgere ich mich noch mehr, dass die Strecke zu kurz war. Wenn ich meine Zeit realistisch auf 40:40 für 10km hochrechne, wäre das nicht nur die 10km-Jahresbestzeit, sondern altersbereinigt 36:31 und damit eine neue Bestleistung im ganzen Läuferleben! Aber ich wurde entschädigt mit dem 3. Platz auf dem Treppchen!
Und was machten die Rivalen? Burkhard hab ich weiter im Griff. Aber 20 Meter vor dem Ziel kam plötzlich der sonst so liebe Lauftreff-Kollege Uwe an mir vorbeigeschossen. Während des ganzen Rennens zuvor hatte er sich versteckt. Das konnte ich mir natürlich nicht bieten lassen. Ich griff nochmal tief ins Sauerstoff-Defizit und blieb dran. Die 90°-Kurve ins Ziel entschied über den Zieleinlauf. Ich setzte rücksichtslos die Ellenbogen ein und sicherte mir die Innenbahn. Gewonnen!
Und der Knöchel hat es gar nicht sooo übel genommen.
(Foto: In der 3. Runde auf der Bergerstr. im Windschatten von Stefan Vorberg, TGH Wetter)
Fotograf: Jörg Purat, Foto zur Verfügung gestellt von  RSG-Herne
 

203

Herdecke, Nikolauslauf des RC Herdecke
9,8km, 39:28, 10.M50 von 50 (20%), 98. von 918 (11%)

Nach dem Boom im letzten Jahr waren die nochmals gesteigerten Teilnehmerzahlen beim Lauf um den Hengsteysee keine Überraschung mehr. Und man merkt sehr schnell, warum die Veranstaltung, die in keinem Laufkalender zu finden ist, so beliebt ist. Eine schöne, schnelle, autofreie Strecke, routinierte und liebevolle Organisation, und wo bekommt man schon für 5 Euro eine Medaille und eine Weihnachtstüte mit 3 Varta-Taschenlampen und einem Schoko-Nikolaus? Dazu neben Pokalen und Präsenten für die Schnellsten noch Trostpreise für ferner Gelaufene. Obwohl das Teilnehmerlimit wohl jetzt erreicht ist, litt der Ablauf noch nicht darunter. Besonders der Zieleinlauf und die gemütliche, gut besuchte Siegerehrung waren stimmungsvoll. Auch die km-Markierungen stimmten jetzt - danke für die Verbesserung.
Nachtrag: Stefan Schirmer hat die Strecke online mit dem interaktiven Stadtplan von  www.stadtplan.hagen.de nachgemessen. Er kommt auf 9.550 Meter. Vom Gefühl würde ich sagen, das passt.

Zu meinem Lauf: Im Verlauf der Woche wurde mir klar, warum ich in Bertlich solche Probleme hatte. Ein leichter Infekt zwang mich zur Trainingspause. Aber rechtzeitig am Freitag fühlte ich mich wieder fit und nach einem Laufbandtest entschied ich mich für den Start am Samstag. Schon beim Warmlaufen fühlte ich mich gut, doch das hatte schon oft genug getrogen. Diesmal aber lief es. Beim breiten Start unter der Ruhrbrücke kam ich aus der 3. Reihe gut weg, stoppte dann für die ersten 5km 20:30, ohne am Limit zu laufen. Mit Rückenwind wurde ich noch schneller. Im Endspurt lief ich natürlich am Anschlag, hier überfiel mich doch noch eine Hustenattacke, und ich musste zwei Läufer ziehen lassen. Den Angriff von Thomas Schadwill (LG Iserlohn), der von seinen Fans nach vorn gepeitscht wurde, konnte ich aber mit einem Zielsprint noch abwehren. Selbst wenn man realistisch annimmt, dass die Strecke wohl noch 200m kürzer ist, komme ich auf einen km-Schnitt von 4:07. Der reichte aber nur für den 10. Platz in M50. Zum Glück, denn dafür gab es zum Trost ein Fässchen Bier. Und noch besser: Burkhard war 1:48 hinter mir.


900 LäuferInnen starten auf der Ruhrwiese in Herdecke (Foto: RC Herdecke)
 

202

Herten-Bertlich
7,5km, 31:27, 2.M50 von 6 (33%),  22. gesamt von 79 (28%)
auch 5km, 10km, 15km, HM, 30km, Marathon

Was soll ich nach meinem 22. Start in Bertlich noch zu dieser Veranstaltung sagen? Die Bertlicher bleiben der Klassen-Primus in Sachen Organisation. Hier kann wirklich jeder Ausrichter noch dazulernen, Bertlich kann nur als Anschauungsunterricht empfohlen werden. Von Anfang bis Ende und bis ins letzte Detail, alles perfekt. Nur das Wetter haben sie auch in Bertlich noch nicht im Griff. Auf der Hinfahrt regnete es in Strömen. Trotzdem fanden sich wieder rund 1000 Teilnehmer ein, vermutlich alles Wiederholungstäter. Zum Glück blieb es dann während der Läufe doch trocken. Eigentlich gibt's nur eins, was die Bertlicher noch verbessern könnten: Hecken pflanzen entlang der Laufstrecke, als Windschutz.

Zu meinem Lauf: Schon in den Tagen zuvor hatte ich gespürt, dass die zuletzt so gute Form nachließ. 2 Kilo zugenommen, da machen sich die Jahresendfeiern schon bemerkbar. Als ich für den 2. Kilometer die Zwischenzeit von 4:11 sah, war die Moral schon dahin. In dem kleinen Läuferfeld hatte ich eine schnellere Gruppe früh davonziehen lassen. Das war ein Fehler, denn so musste ich bis ins Ziel alleine laufen. Als ich dann bei km 3 einen fürchterlichen Hustenanfall bekam (später nochmal bei km 6), wollte ich das Rennen nur noch irgendwie mit Haltung zu Ende bringen. Im Ziel war ich noch nicht mal besonders kaputt, aber trotzdem war heute nicht mehr drin. Das war mal wieder so ein Tag, wo man sich sagt: So ist das eben im Sport, mal oben mal unten. Und: Es ist doch schön, dass ich überhaupt laufen kann.
Dabei hatte ich bis zur Siegerehrung noch auf meinen ersten AK-Sieg in Bertlich gehofft. Aber dann war doch wieder einer schneller, der viel jünger als M50 aussah. Vielleicht sollte man bei der Anmeldung die Ausweis-Pflicht einführen ;-) oder wenigstens Rückennummern mit der Altersklasse. Dann muss mich Bernhard auch nicht immer fragen, ob ich in M60 laufe. (Bernhard, ich hol Dich als Fürsprecher bei der nächsten Frühpensionierungswelle.)
 

201

Hagen-Hohenlimburg (Elsey)
10km, 42:14, 6. M50 von 17 (35%), 43. gesamt von 173 (25%)
auch 4,7km und Jugendläufe

Dies ist einer von den schönen Läufen, die eigentlich mehr Teilnehmer verdienten, aber wo man als Läufer ganz froh ist, dass nicht mehr kommen. Weil die familiäre Atmosphäre so schön ist. Man kennt sich, freut sich über das Wiedersehen, der ganze Ablauf ist stressfrei, und die Kuchentheke bietet auch dem Langsamduscher noch genügend Auswahl.

Gewöhnungsbedürftig ist die geringfügig, aber spürbar geänderte Strecke. Statt einer Acht wurde oben im Wald jetzt eine große Runde gelaufen. Das heißt zunächst gut 1km steil bergab (für mich gestoppt: 3:39/km), aber dann kommt der Hammer: eine 1km lange Steigung, auf der gleich am Anfang die Beine dick werden. Dafür spielte diesmal das Wetter mit, vor allem die in den Vorjahren übliche Schlammschlacht blieb diesmal aus. Dabei hatte ich mich darauf so gefreut. Anzumerken ist noch, dass die Strecke offensichtlich zu kurz ist, bestenfalls 9,5km lang. Darüber beklagte sich niemand. Das ist ähnlich wie bei den RTFs: Wenn die Strecke zu lang ist, wird laut geklagt, ist sie zu kurz, spricht keiner drüber. Hier wurde man beim Zieleinlauf angenehm überrascht von der doch noch akzeptablen Zeit. Vom 8km-Schild bis zur Ziellinie brauchte ich 4:59min.

Zu meinem Lauf: Ich fühlte mich von Frankfurt gut erholt, so dass ich diesen eigentlich nicht fest geplanten Start einschob. Nach den Erfahrungen auf der Strecke muss ich aber einräumen, dass die Muskulatur wohl doch noch nicht völlig wiederhergestellt war. Normalerweise sind Berge meine Stärke, aber das war heute zuviel für mich. Damit die Oberschenkel nicht völlig zumachten, legte ich eine Wanderpause ein. Dazu kam noch ein Dauerhusten und ungewohnte Seitenstiche, was die Lauflust doch ziemlich in Grenzen hielt. Die Laune blieb aber gelöst, denn immerhin konnte ich den Dauerrivalen Burkhard erstmals in diesem Jahre distanzieren. Und dass Sandro vor mir war, schiebe ich auf den Altersunterschied.
(Foto vom TV Elsey: Sandro mit Piratentuch, Burkhard mit Stirnband, dahinter lauere ich. Mit Nummer 17 das laufende Seniorenwunder Werner Beeker, 71 Jahre)
 

200

Frankfurt, Marathon
siehe Bericht und Analyse

199

Coesfeld, Citylauf
5km, 19:41, 2. M50 von 13 (15%), 38. gesamt von 277 (14%)
auch 10km und Jugendläufe
 
Seit ich 1999 hier den einzigen Kitschpokal (Foto: LG Coesfeld) meiner Läuferkarriere gewonnen habe, gehört Coesfeld zu meinen Lieblingsstarts. Aber nicht nur, weil es Pokale massenhaft gibt, laufe ich hier gern. Die Orga ist immer besser geworden, es gibt jetzt wirklich nichts mehr zu verbessern. Die Strecke ist vorbildlich abgesichert, jeder km markiert, der Moderator kompetent, die Auswertung schnell, die Anmeldung unbürokratisch. Obwohl meine email-Anmeldung nach Annahmeschluss kam, wurde sie akzeptiert. Und dass ich meinen Chip vergessen hatte anzugeben, wurde auch noch korrigiert. So konnte ich die abschreckende Nachmeldegebühr (2,50 !) vermeiden.
Und ganz Coesfeld steht hinter der Veranstaltung. Woanders gibt es schonmal Ärger mit den Kaufleuten, wenn die Innenstadt am Samstagnachmittag dichtgemacht wird. Hier ziehen sogar die Marktleute um, damit der Citylauf sich vor dem Rathaus ausbreiten kann.
Die Veranstalter verfügen über beste freundschaftliche Kontakte zum TV Wattenscheid. So erklärt es sich, dass hier reihenweise Elite-Läufer ohne Startgeld antreten. Auch der kenianische Laufstall war gut vertreten und stellte die 10km-Sieger bei Damen und Herren.
 
Zu meinem Lauf: Die gute Form, die sich schon in Sprockhövel andeutete und in Soest deutlich wurde, habe ich heute nochmal bestätigt. 19:41 ist die beste 5er Zeit seit 3 Jahren. Dabei hab ich den ersten km in 3:42 hingelegt und dieses Guthaben bis ins Ziel gerettet.
Als ich für den zweiten 4:00 stoppte, bekam ich Zweifel, aber der dritte (mit dem Zuschauerbereich an Start und Ziel) war wieder in 3:56, so dass ich mir 4:04 für den vierten erlauben konnte. Dank eines Endspurts, der aber nicht das Tempo wie in Soest hatte, war der letzte km wieder 4:00 schnell. Zum Schluss habe ich stärker kämpfen müssen, als in der letzten Woche, und 3 Jüngere liefen mir auf der Zielgerade doch recht leichtfüßig davon.
Das reichte aber für den 2. Kitschpokal im Gästeklo. Der erste M50er war noch 20 Sekunden vor mir, der dritte 10 Sekunden hinter mir.
Das waren jetzt 4 Wettkämpfe in 4 Wochen, dazu das Marathon-Training. Ein solches Pensum habe ich mir noch nie zugemutet. Trotzdem fehlen mir für Frankfurt wohl ein paar weitere lange Läufe. Aber das muss jetzt so gehen.


Start zum 5km-Lauf. Die 2. Reihe ist lockerer als die erste. Findet Ihr mich?
(Foto: LG Coesfeld, siehe www.coesfelder-citylauf.de )

 

198

Soest, Stadtlauf
10km, 41:39, 5. M50 von 30 (17%), 46. von 292. gesamt (16%)
auch 2km und Jugendläufe
 
Ich wußte gar nicht, wie schön Soest ist. Beim Silvesterlauf sieht man immer nur Menschen, Menschen, Menschen, biegt im Ziel sofort rechts ab zum Park, umziehen, Schluck Tee und ab in den Bus. Heute sah Soest ganz anders aus. Viele schöne Fachwerkhäuser und historische Bauten, Straßencafes und schmale Gassen. Da beneidete ich die mitgebrachte Familie, die mehr Zeit hatte sich umzuschauen.
Entsprechend winkelig ist allerdings auch die Strecke. Dafür sind die 5 Runden je 2km auch fast ganz flach. Und je schneller man unterwegs ist, desto weniger spürt man das Kopfsteinpflaster. Ab und zu störend waren in den engen Kurven die Überrundungsmanöver, aber allzuviele Sekunden wird das nicht gekostet haben.
Den Veranstaltern gebührt ein ganz dickes Lob für die 7 (!) Rennen für Kinder und Jugendliche. Und es gab ein Riesenaufgebot an THW-Helfern, um die zahlreichen Kreuzungen zu sichern. Sie schafften es tatsächlich, die Strecke für uns autofrei zu halten.
 
 Zu meinem Lauf: Fast hätte ich noch die eigene Courage verloren. Denn nach dem zuletzt relativ hohen Trainingspensum, einem Halbmarathon-Wettkampf eine Woche zuvor und einem 3-Stunden-Lauf noch am Freitag hatte ich Zweifel, ob es eine gute Idee sei, schon wieder am Limit zu laufen. Aber es kam wie so oft: Wenn man nichts Großes erwartet, dann läuft es. Von Runde zu Runde wartete ich auf den Einbruch. Lange bin ich nicht mehr auf so hohem Pulsniveau gelaufen (153). Und dann war die letzte Runde mit 8:15 sogar die schnellste.
Ich kann mich nicht erinnern, jemals einen solchen Endspurt hingelegt zu haben! Nach der letzten Kurve, 50 Meter vor dem Ziel, kam plötzlich Christoph Bannert von der LG Deiringsen rechts an mir vorbeigeschossen. Ich brauchte eine Sekunde, um zu reagieren, aber dann schaltete ich in einen mir bisher unbekannten Gang. Ich hob regelrecht ab und setzte mich wieder vor ihn. Aber er war nochmal in der Lage zu kontern und hatte im Ziel 0,7 Sekunden Vorsprung. Das hat mächtig Spaß gemacht. Dabei war ich nicht einmal besonders erschöpft. Was bedeutet, die letzte Runde hätte noch schneller sein können. Hähä, diesmal hab ich den Spieß umgedreht und meinen Kontrahenten gefragt, ob er in meiner Altersklasse ist. Er war (auch) jünger als er aussah.
 
Für Soest siehe auch: www.lauftreff-soest.de (Gruß an Bernd Hegemann).  


(Fotos: Daniel Sauer)

197

Windsor (GB), Half Marathon
21,1km, 1:35:04, 353. von 4250 (8%), 17. M50-59 von 160 (11%)
 
zum Bildbericht
 
 Zu meinem Lauf: Mein Trainingsplan sah vor, diesen Wettkampf langsam im Marathon-Tempo zu laufen. Aber es kam, wie es kommen musste. Das Gefühl, hier für das Team von BP anzutreten, lies mich alle Vorsätze vergessen. Zwar lief ich lange Zeit nicht am Limit, aber zum Schluss hieß es doch Beißen. Besonders auf der schönen, aber unendlichen langen Zielgeraden tat es dann weh. So mancher Mitläufer hatte sich hier verschätzt, zog den Endspurt zu früh an und musste eine Gehpause einlegen. Mit der Zeit war ich hoch zufrieden, angesichts des nicht leichten Streckenprofils. Es sind sicher über 200 Höhenmeter, aber gleichmäßig verteilt. Und ich war überraschend der drittschnellste BP-Läufer (von 45). Mit dem Betreuungszelt des Arbeitgebers kam man sich vor wie ein VIP. Das hat wirklich Spaß gemacht und hatte etwas von Läuferfamilie.
 

196

Sprockhövel, Marathon-Staffel
für Mannschaften je 5 Teilnehmer, je 8,44km
36:54, Gesamtzeit 2:59:05, 7. Platz Mannschaften Männer von 58
 
 Neu aus der Taufe gehoben hat das Tri Team TSG Sprockhövel den Staffel-Marathon und gleich ein prächtiges Läufer-Fest gefeiert. 100 Teams mit 500 Teilnehmern waren bei der Premiere bei schönstem Wetter dabei. Das große Engagement der Organisatoren war unübersehbar. Aufwendig und liebevoll war der Start- und Zielbereich mit der Wechselzone gestaltet. Verpflegung und Unterhaltung gab's für alle Altersgruppen. Zwar war das Fachpublikum unter sich, aber da immer nur ein Fünftel der Teilnehmer auf der Strecke war, war Stimmung an der Wechselzone garantiert, wo die restlichen 400 Aktiven ihre Mitstreiter anfeuerten. Die Strecke ist eine lange Wendepunkt-Gerade auf dem Bahndamm, dabei die erste Hälfte immer leicht bergab. Leider war die Strecke um ca. 300 Meter zu lang, was aber bei diesem Fun-Event niemand übel nahm. Nur die Internet-Ergebnisliste hätte man sich etwas ausführlicher (und schneller) gewünscht, mit den Zeiten der einzelnen Starter, denn schließlich sollte das mit dem Chip kein Problem sein.
 
 Zu meinem Lauf: Ich ging die erste Hälfte verhalten an, daran denkend, dass der Rück-Anstieg noch Kraft brauchen wird. Am Tag zuvor war ich noch 25km gelaufen (Vorbereitung für Frankfurt) und deshalb nicht sicher, was die Muskeln heute zur Tempoarbeit sagen würden. Sie waren einverstanden. Am Wendepunkt konnte man schön seine eigene Platzierung abzählen. Ich war 25. Auf dem Rückweg zahlte sich die Vorsicht aus, und ich sammelte noch 5 Konkurrenten ein. Aber mein Puls war insgesamt zu niedrig. 144 im Schnitt, das bin ich im Frühjahr über Halbmarathon gelaufen. Also hätte doch etwas mehr drin sein müssen. Im Endspurt habe ich aber dennoch alles gegeben, mehr ging nicht.

  
Das Erfolgsteam vom Lauftreff Stockum

195

Pertisau (A), Achenseelauf
23,2km, 24.M50 von 71 (34%), 461. gesamt von 1403 (33%)
 
 Der Lauf um den Achensee, schön gelegen zwischen Karwendel- und Rofangebirge, ist ein Top-Ereignis in unserem Nachbarland. Das beschauliche Urlaubsdorf wird an diesem Sonntag überflutet von Läufern und ihrem Anhang. Und die Veranstalter machen das Beste daraus. Aufwendig sind Start- und Zielbereich gestaltet. Funk- und Fernsehen sind da, der Moderator macht Stimmung. Der Lauf findet erstmals gegen den Uhrzeigersinn statt, aus Sicherheitsgründen, damit die schwierigsten Passagen erst kommen, wenn sich das Feld auseinandergezogen hat. So ist die Runde ein flacher 15km-Anlauf auf bequemer Asphaltstrecke, bevor es richtig zur Sache geht. Dann aber ist mehrfach kollektives Gehen angesagt, weil es einfach viel zu steil (kniehohe Stufen) zum Laufen wird. Aber auch, weil einige Schwindelige im Abstieg der Mut verläßt. Eigens für die Läufer wurden Seile verspannt. Unten auf dem See lauern die Rettungsschwimmer im Schlauchboot auf ihren Einsatz. Aber wir kommen sicher über die Strecke. Die letzten Meter durch Pertisau sind dann eine triumphale Ankunft für jeden Finisher. Es gibt eine schöne Medaille, vorher auch schon ein asics-Handtuch. Die Verpflegung unterwegs und noch mehr im Ziel ist sehr gut. Kuchen, Bananen, Orangensaft, Red Bull, Wasser, und auch die Letzten werden noch versorgt. Eine schöne Idee auch, auf der Strecke mannshohe Spiegel aufzustellen. Da wird sich mancher gewundert haben, wie er unterwegs ausgesehen hat.
 
 Zu meinem Lauf: Nur durch Zufall war ich im Internet auf die Ausschreibung gestoßen und hatte mich spontan angemeldet. Der Termin passte perfekt in meine Rückreise von einer Klettersteig-Hüttentour in der Brenta. Vor dem Start hatte ich dann doch größte Bedenken, denn nicht nur hatte ich mir auf einer der Hütten eine kleine Lebensmittelvergiftung eingefangen, auch die Oberschenkel schmerzten von den vielen Leitern in der Bergwelt. So griff ich erstmals vor einem Wettkampf zur Voltaren-Tablette, denn auf die Teilnahme an diesem Highlight wollte ich nicht verzichten.
 
Meinen Muskeln kam der Streckenverlauf zugute. Nach 15km auf Asphalt begann ich erste Verhärtungen zu spüren, aber dann brachte der Bergweg soviel Abwechlsung, dass sich die Oberschenkel wieder lockerten, und ich konnte problemlos den Lauf ins Ziel bringen. Ich hatte mir knapp 2 Stunden vorgenommen und hielt das vorher für ein zurückhaltendes Tempo. Das stellte sich als Irrtum heraus. Im steilen Gelände war Überholen unmöglich, stellenweise auch offiziell untersagt, und so sackte mein Tempo auf einen Schnitt von 5:13 durch. Zwischen km 17 und 21 ist keiner unter 6 Minuten, mit 8:04 für km 18 in der Spitze!
Egal, ich laufe mit einem breiten Lächeln an der Foto-Station vorbei und ohne besondere Erschöpfung ins Ziel. Dieser Lauf bekommt einen Ehrenplatz im Läufer-Gedächtnis.
 
siehe auch Bericht bei Laufreport mit Fotos


Würdiger Zieleinlauf nach 23,2 km im Sonntagstrubel von Pertisau. (Foto: U. Sauer)
  

194

Haltern-Bossendorf, Waldlauf durch die Haard
20km, 5.M50 von 15 (33%), 48. gesamt von 178 (27%)
 
 Der Waldlauf in Bossendorf ist genau von der Art, wie ich sie mag. Die Strecken sind mit viel Fantasie ausgewählt. Keine langen Geraden auf breiten Wegen, wie sie beim Haard-Lauf in Flaesheim dominieren, sondern viele schmale Wege, zum Teil dichtbewachsene Trampelpfade. Eine Strecke zum Genießen (wenn man sich die Zeit dafür nimmt). Die Veranstaltung selbst ist familiär und überschaubar (rund 250 Teilnehmer auf 3 Distanzen), und es gibt alles, was der Läuferbauch begehrt (von der Bratwurst bis zum Bierstand).
Die Auswertung ist ultraschnell (allerdings nicht fehlerfrei: ich bin nicht in der Liste). Km-Markierungen nur alle 5km (und der letzte), obwohl auf der Karte alle km einzeln eingezeichnet waren. Was mir nicht gefiel, waren die Getränkestände. Der erste war so dumm aufgebaut (wohl weil hier die 10er abzweigten), dass man gegen die Laufrichtung zum Tisch laufen musste. Obwohl ich nicht stehenblieb, verlor ich ca. 30m auf die Mitläufer, die sich diesen Umweg sparten.
 
 Zu meinem Lauf: Ich weiß es noch genau, wie ich beim letzten Mal zu diesem Lauf unterwegs war. Da war in der Nacht Lady Di tödlich verunglückt. Als halber Wahl-Engländer war ich natürlich erschüttert, das unterwegs im Radio zu hören. Das ist jetzt schon wieder 6 Jahre her.
Diesmal sollte der Lauf als Aufbau im Marathontraining dienen. So trabte ich vorher außer Konkurrenz den 5km-Lauf mit, so dass ich schon 6-7km in den Beinen hatte, als es richtig losging. Und ich begann doch wieder schneller, als ich mir eigentlich vorgenommen hatte. Nach 10km wurden die Beine schwer. In der Woche hatte ich viel Krafttraining gemacht, das bekam ich jetzt zu spüren. Dann brachte mich ein fürchterlicher Hustenanfall aus dem Rhythmus. Die letzte halbe Stunde tat ganz schön weh, und ich wurde nach hinten durchgereicht. Bestimmt ein Dutzend Läufer zog noch an mir vorbei. Ich legte trotzdem noch einen Endspurt hin (Schluss-km in 4:17). Nach dem Zieleinlauf war ich so platt, dass ich erstmal eine Weile rücklings auf der Wiese lag.
 

193

Menden, Waldlauf
20km, 6.M50 von 23 (26%), 80. gesamt von 253 (32%)
 
 Zum 19. Mal fand der Mendener Waldlauf, ausgerichtet vom Marathon-Club Menden, bereits statt. Und die Erfahrung der fachkundigen Veranstalter ist an allen Ecken spürbar. Auch auf die extreme Hitze an diesem Tag reagierte man angemessen. 2 gut bestückte Getränkestationen (Wasser, Elektrolyte, Cola) und 1 Dusche auf dem 3-Runden-Kurs, reichlich Schwämme im Ziel. Trotzdem war nicht zu verhindern, dass unter diesen Bedingungen zwei Mal der Krankenwagen auffahren musste, um Läufern mit ernsten Kreislaufproblemen zu helfen. Die Strecke erfüllt die Wünsche aller Waldfreunde, aber sie ist auch sehr anspruchsvoll. Es sind 363 Höhenmeter, erfuhr ich hinterher. Das Streckenprofil war ausgehängt, aber wohl aus Rücksicht auf die Läufer gut versteckt.  Markierungen gibt es nur alle 5km. Bei dem stark hügeligen Kurs lassen sich die einzelnen km ohnehin nicht vergleichen. Es ist ein ständiges Auf und Ab, pro Runde ragen aber 3 besonders lange bzw. knackige Anstiege heraus. Nach den 3 Runden geht es dann knapp 2km nur noch bergab hinunter zum Sportplatz, wo noch eine Stadionrunde zu absolvieren ist.
 
 Warum kommt der Lauf nicht in die Liste der schönsten Läufe in Westfalen?
Er findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, er hat keine Räumlichkeiten für den unwahrscheinlichen Fall schlechten Wetters, keine km-Markierungen, nur eine Distanz im Angebot (insbesondere nichts für Schüler und Jugendliche). Trotzdem ist es aber eine sehr empfehlenswerte Veranstaltung, die mit viel Liebe und Aufwand organisiert ist. Für Waldfreunde geradezu ein Pflichtlauf.
 
 Zu meinem Lauf: Meine relativ gute Platzierung bei vergleichsweise schwacher Zeit macht schon deutlich, dass der Lauf nicht mit normalen Massstäben zu messen war. Nicht genug  der anspruchsvollen Strecke, taten die Temperaturen mit über 30° im Schatten ihr Übriges. Für mich war heute das Wichtigste, dass das Fussgelenk die Belastung aushielt. Ich hatte mir eine Woche zuvor nochmal 2 Spritzen an die Kapsel geben lassen und war froh, dass ich völlig schmerzfrei blieb, auch nach dem Lauf. Unterwegs richtete ich mich dann doch nach dem Pulsmesser, als ich sah, dass bei den Anstiegen der Puls deutlich über 150 stieg. Das kam mir zum Schluss zugute, denn auf der letzten Runde überholte mich niemand mehr. Im Gegenteil, ich konnte noch eine Reihe von Läufern einsammeln. Dabei ging ich im Schlussabstieg nicht an mein Limit und konnte noch ein Lächeln für die Kamera von Roland Steinmetz aufsetzen (aber das Foto ist leider nichts geworden). Hatte ich schon erwähnt, dass Michaela mir mal wieder davonlief?
 

192

Brading, Isle of Wight, England, 10km-Straßenlauf
10km, 11.M50 von 28 (39%), 103. gesamt von 245 (42%)
 
Für allgemeine Informationen zum Lauf: siehe Bildbericht
 
 Zu meinem Lauf: Nach dem Halterner 5er hatten sich wieder die Schmerzen im linken Fußknöchel gemeldet. Irgendwann Mitte Mai war ich mal leicht umgeknickt. Das hatte mich nicht sonderlich behindert, doch die Wettkämpfe bedeuteten immer eine kleine Verschlechterung. Während des Urlaubs trainierte ich gemäßigt weiter, aber nie ganz schmerzfrei. Und auf diesen Urlaubswettkampf wollte nicht verzichten. 
Am Start drückte ich bei der ungewohnten Uhr zunächst mal auf den falschen Knopf und hatte deshalb für den ersten km keine Kontroll-Zeit. Auf jeden Fall war ich zu schnell, denn schon bald schnappte ich nach Luft. Die Strecke hatte 300 Höhenmeter, die sich auf 3 giftige Anstiege konzentrierten, insbesondere bei km 6-7, wo ich sowieso immer am meisten zu kampfen habe. Mit den vielen Autos auf der Straße hat es wenig Spaß gemacht, und es war schwülwarm. Meine Zeit war etwas besser als erwartet, denn im Urlaub hatte ich schon reichlich gesündigt und ein Rettungsring über dem Gummizug der Sporthose ließ sich kaum verheimlichen. Fazit: Diesen wenig inspirierenden Lauf hätte ich besser seinlassen. Denn als Folge brauchte das Fußgelenk eine ausgiebige Trainingspause, und leider musste ich den geplanten North Downs Run über 30km in Kent streichen.
 

191

Haltern, City-Abendlauf
5km (auch 10km), 4. M50 von 8 (50%), 51. gesamt von 127 (40%)
Beim Abendlauf in der Halterner City kann man sich auf das Wetter verlassen. Ich kenne diesen Lauf nur als Hitzelauf, so auch diesmal wieder. Es ist ein typisches Kirmesrennen. 3,75 Runden beim 5er, 7,5 Runden beim 10er durch die City. Viel Tamtam am Rathausplatz, viele Zuschauer mit guter Stimmung. So kommt einem die Strecke wirklich kurz vor. Jeder km ist ausgeschildert, und die Strecke ist schnell, trotz der Kurven und der kleinen Steigung in jeder Runde. Aber in den schmalen Straßen steht die Hitze. Organisatorisch alles top, schnelle Nachmeldung (ein Lob: nur 1 Euro Aufpreis), Getränkestand, exakte Vermessung, schnelle Auswertung. Allerdings war der Sprecher des öfteren nicht auf der Höhe des Rennens (Jochen war nicht da).
 
 Zu meinem Lauf: Ursprünglich hatte ich vor, die 20 Minuten anzugreifen. Doch angesichts der Temperaturen hatte ich mich von diesem Gedanken verabschiedet. Außerdem war ich noch bis kurz vor 6 im Büro, dann gab's Stau auf der A43 und auch noch die Straßensperre in Haltern, so dass die Warmlaufphase etwas hektisch wurde. Unter diesen Umständen war ich mit der erreichten Zeit zufrieden. Da läßt sich dann auch der undankbare 4. Platz verschmerzen. Und Michaela ist mir wieder davongelaufen!
(Fotograf: Roland Steinmetz. Hmm, die ideale Läuferfigur ist das ja nicht mehr!)
 

190

Bochum-Langendreer, Volksparklauf
10km (auch 4,5km), 6. M50 von 15 (40%), 49. gesamt von 145 (33%)
Beim 10er des SV Langendreer 04 geht es über 6,5 Runden durch den kleinen Park in Langendreer. Bei schönem, nicht zu warmem Wetter war die Streckenführung besonders für die Zuschauer attraktiv. Das merkte man auch an der Kuchentheke, denn die war längst ausverkauft, als die Läufer das Ziel erreicht hatten. Das Feld war überschaubar und doch nicht zu klein. Die Überrundungen störten so kaum. Ein schöner Lauf mit vielen sehr schnellen Leuten, aber auch genügend Freizeitläufern. Langschläfern wie mir kommt auch die Startzeit von 11.20 Uhr entgegen.
 
 Zu meinem Lauf: Ich wollte gern die Zeit vom 5er letzte Woche bestätigen. Theoretisch hätte da eine Zeit unter 42:00 drin sein müssen. In der Praxis sah das leider anders aus. Für die Zielzeit hatte ich das richtige Anfangstempo gefunden, obwohl es keine km-Markierungen gab. Allein, das Tempo war heute zu hoch für mich, wie ich schnell merkte. So musste ich 2 Runden vor Schluss zuschauen, wie Michaela Töpper und Rolf Stefanski an mir vorbeizogen. Komisch, dass ich zum Schluss nochmal zulegen konnte. Also fehlte es mir unterwegs doch an Biss. Dafür spricht auch, dass ich im Ziel nicht besonders erschöpft war. Persönliches Fazit: Na ja, schön dabeigewesen zu sein.
(Fotograf Jörg Purat; Sagte ich wirklich: "nicht besonders erschöpft"?)
 

189

Bochum, Rund um den Ümminger See
5km (auch 2km, 10km), 4. M50 von 7, 14. gesamt von 38 (37%)
Die kleine, familiäre Veranstaltung des Lauf- und Walkingtreffs Ümminger See hat seit vielen Jahren ein treues Publikum. Trotz des RuhrMarathons am Sonntag zuvor waren alle Stammgäste wieder da. Das liegt nicht zuletzt an der schönen Idee von Günter Mette, jährlich eine Statistik der Wiederholungstäter herauszugeben. Alle, die in dieser Rangliste stehen (mich eingeschlossen), machen keinen Fußbreit Platz und sind Jahr um Jahr wieder am Start. Diesmal ragten aber besonders die Schülerläufe mit neuem Teilnahmerekord heraus. Das Wetter spielte mit, alles klappte wie am Schnürchen, und sogar die Ergebnisauswertung war so schnell wie nie zuvor.
 
 Zu meinem Lauf: Nach der völlig verkorksten Regeneration vom London-Marathon hatte ich mir nichts vorgenommen und wollte nur sehen, wo ich stehe. Umso überraschter war ich, als ich nach den ersten 2 km (3:56-4:01) spürte, dass die Form doch nicht völlig verschwunden war. Nur auf dem 4. km verlor ich ein paar Sekunden, aber mit 20:06 war ich hochzufrieden. Da konnte ich auch verschmerzen, dass mich auf dem Schlusskilometer noch ein Altersklassen-Konkurrent auf den 4. Platz verdrängte.
(Das Foto machte Jörg Purat)
 

187

Nütterden, Euro-Run
21,1km (auch 1km, 5km), 10. M50 von 25 (40%), 76. gesamt von 273 (26,7%)
Die Ausschreibung las sich so vielversprechend, dass ich die 120km Anreise in Kauf nahm. Außerdem gab es in der Nähe keinen Halbmarathon an diesem Wochenende, und ich hatte heute den Test für London vorgesehen. Nütterden liegt an der holländischen Grenze zwischen Kleve und Kranenburg. Es ist ein schönes Dorf in einer hübschen Landschaft, die nicht so flach ist, wie man es vom Niederrhein erwartet. Kleve ist abgeleitet von "Kliff", lernte ich im Museum in der Schwanenburg. Die Strecke mit 3 Runden je 7km war aber so gewählt, dass es nur einen leichten Anstieg gab. Der ausrichtende Dorfverein LA Nütterden macht sich sehr viel Arbeit für die Läufer. Das beginnt bei der Ausschilderung ab Autobahn, großem Wiesenparkplatz direkt an Start und Ziel, großzügige Räumlichkeiten in der Schule, Tombola, Kuchentheke und andere Verpflegung, Bücher-Antiquariat (!). Ganze 8 Euro Voranmeldegebühr incl. Handtuch und Urkunde. Die Laufstrecke ist vorbildlich präpariert. Exakte Vermessung mit deutlicher Markierung jedes einzelnen Kilometers, 4 (!) Digital-Uhren auf der Strecke, Tee und Wasser 2x pro Runde, schön aufgebauter Start- und Zielbereich, sachkundige Moderation am Ziel. Sehr schnelle Auswertung und Siegerehrung.
 
Zu meinem Lauf: Selten lief ein Wettkampf so gut. Obwohl ich etwas zu schnell gestartet war (8:30 für die ersten 2km), fand ich danach ein gleichmäßiges Tempo zwischen 4:20 und 4:30. Der Puls war mit 144 im Schnitt etwas höher als geplant, aber ich hatte stets das Gefühl, das Tempo bis ins Ziel halten zu können. Es reichte dann sogar zu einem Endspurt. Spannend anzusehen war in der letzten Runde ein taktisches Geplänkel zwischen zwei Damen, Ursula Kießler (Marathon Mülheim, Foto: Bunert, Ruhrauenlauf) und Marianne Spronk (Vikoria Goch), die erst am Tag zuvor Deutsche HM-Meisterin geworden war. Marianne hatte sich mit männlicher Unterstützung in einem Zwischenspurt bei km 16 an Ursula wieder vorbeigeschoben und gleich ein paar Meter Vorsprung gewonnen. Ursulas Gegenangriff ließ nicht lange auf sich warten. Nun schoß sie ihrerseits mit einem couragierten Zwischenspurt an der Rivalin vorbei. Marianne konnte zunächst nicht kontern und ließ sie 30m davonziehen. Ich blieb bei ihr und verlor in dieser Phase die Sekunden, die mich unter 1:33 gebracht hätten. Als ich merkte, dass Marianne ihr Pulver verschossen hatte (was Wunder, mit einem HM am Vortag), schloss ich allmählich zu Ursula auf und wollte eigentlich mit ihr zusammen weiterlaufen. Auf den letzten 2km konnte ich dann aber noch zulegen und war 20 sec vor der W50-Siegerin im Ziel. Marianne gewann mit 10 sec Rückstand auf Ursula die W55. Am Samstag lief sie 1:32:59 und am Sonntag 1:33:47. Da kann man nur staunen. Und beiden gratulieren.
 
siehe auch: Fotos vom Lauf
 

186

Haltern-Flaesheim, WAZ-Volkslauf
21,1km (auch 5km, 10km)
Das ist eine Veranstaltung genau nach meinem Geschmack. Sehr schöne Strecke durch den Wald (die Haard), mit einigen erträglichen Steigungen (die letzte bei km 18 tut doch schon ein bißchen weh). Sogar jeder km war markiert. Überschaubares Feld, gute Infrastruktur mit großer Aufenthaltshalle. Sehr schnelle Auswertung. Eine schnörkellose Veranstaltung, die wie am Schnürchen läuft.
 
Zu meinem Lauf: Erst am Vorabend war ich aus dem Teneriffa-Urlaub zurückgekehrt, aber das war ja alles so geplant. Ich wollte die ganze Veranstaltung zu einem 30km-Trainingslauf nutzen. Also lief ich zunächst den 5er außer Konkurrenz im hinteren Feld mit. Dann überbrückte ich die Wartezeit auf den Start zum Halbmarathon herumtrabend. Zunächst waren ja die 10er dran. Ich sah auf meine Uhr, muss dabei wohl einiges verwechselt haben, denn ich zog mich seelenruhig nochmal um, während sich schon wieder Läufer versammelten und ein Startschuss knallte. Gemütlich kam ich auf die Startgerade und musste irritiert sehen, dass ein Helfer bereits das Startbanner unterm Arm hatte. Der Halbmarathon sei vor 4 Minuten weg, klärte er mich auf. Ich brauchte dann 2,5km, bis ich die letzten eingeholt hatte. Wenn man so von hinten heranrauscht, muss man sich einige Bemerkungen von den MitläuferInnen gefallen lassen. So mancher meinte offenbar, ich wolle hier nur eine show abreissen. Zugegeben, durch den unglücklichen Fehlstart bin ich dann doch schneller gelaufen, als ich eigentlich wollte (brutto 1:47, netto 1:43). Die Form war jedenfalls zufriedenstellend, denn am Schluss war ich noch in der Lage, einen langgezogenen Endspurt hinzulegen. In die erste Hälfte hab ich es aber nicht mehr ganz geschaftt (119. von 230).
  

185

Bertlich, Straßenlauf
21,1km, 5. M50 von 31 (16,1%), 56. von 358 (15,6%)
Wieder ein neuer Teilnahme-Rekord in Bertlich. 1200 LäuferInnen bei den 7 Distanzen. Ich staunte schon, als ich bei meiner 21. Teilnahme zum ersten Mal feststellen musste, dass mein Geheimtipp-Parkplatz voll belegt war. Wie erwartet, war die Anmeldeschlange beim Halbmarathon die längste. Es ging aber zügig, und ich hatte noch Zeit genug, einen Doping-Kaffee zu trinken. Das Wetter war optimal, sonnig, überraschend warm. Windstill ist es in Bertlich nie, aber es hielt sich diesmal in erträglichen Grenzen. Auch beim Halbmarathon gab es ein Rekordfeld. Trotzdem zog sich das soweit auseinander, dass ich viel zuviel allein laufen musste. Auf die Urkunde hab ich wieder verzichtet, dazu war die Schlange dann doch zu lang. Der Service in Bertlich ist aber weiter unerreicht. Wo werden die Tische schon in kurzen Abständen von gutgelaunten Freiwilligen (mit Namensschild!) vom Müll befreit? Allmählich muß man für Bertlich empfehlen, den 15er zu laufen, dann kommt man nämlich als erster aus der Dusche und findet auch noch Sitzplätze in der Kuchenhalle. Auch das Leistungsniveau verändert sich mit den größeren Feldern. Wann war ich schon mal soweit vorn im Gesamtfeld in Bertlich - und das als M50 :-)
 
Zu meinem Lauf:  Ausgerechnet an diesem Morgen wachte ich mit einer verspannten Schulter auf. Das tat beim Warmlaufen und am Anfang des Rennens sehr weh, aber nach ca. 3km war es vergessen und keine Behinderung mehr. Da tropfte mir schon der Schweiß aus dem Gesicht. Ich war zu warm angezogen. Bei Rückenwind fühlte es sich richtig frühlingshaft an. Mein Gesundheitsstand macht mir weiter Sorgen. Der Husten war zwar bei diesem gemäßigten Tempo nicht mehr so stark wie beim Silvesterlauf, aber der Puls war mit 146-150 eindeutig zu hoch. Nach 10 km sah ich das endlich ein und drosselte das Tempo bis auf den eigentlich geplanten Puls von 140. Überraschenderweise wurde ich damit garnicht soviel langsamer. Nur auf km 17 und 18 hatte ich einen Durchhänger, der mich insgesamt knapp eine Minute kostete. Die letzten 2km waren dann wieder unter 4:30 und es reichte immerhin noch für einen 4:31er Schnitt insgesamt. Das war unter meinen 11 Halbmarathons immer noch der Viertschnellste. Wenn ich erstmal wieder richtig fit bin, müsste noch eine Schüppe draufzulegen sein. Ich hoffe jetzt, dass die Lunge sich beim Teneriffa-Urlaub richtig erholt.
 

184

Ratingen, Silvesterlauf
10km, 20. M50 von 84 (23,8%), 190. von 1.150 (16,5%)
Ein Silvesterlauf am 5. Januar. Das ist wohl historisch entstanden. Der Lauf fand zum 25. Mal statt, und früher war er wohl tatsächlich an Silvester, bis man sich vom Sonntag mehr versprochen hat. Es ist ein ausgesprochenes Kirmesrennen, 3 Runden durch die Innenstadt. Am Marktplatz sind Tribünen aufgebaut, die Musi spielt, ein Sprecher äußert sich angenehm zurückhaltend. Es werden Kenyaner und andere Elite-Läufer eingekauft. Das Rennen ist geteilt: Zunächst die männlichen Senioren mit allen Frauen, dann die Männer bis M40. Das alles aber zu einem gepfefferten Preis: 12 Euro für 10 km, das war der teuerste 10er, den ich je gelaufen bin. Deshalb werde ich auch nicht wiederkommen, obwohl es eine schöne Veranstaltung auf einer schnellen, wenn auch nicht steigungsfreien Strecke ist.
 
Zu meinem Lauf: Der Husten hatte sich gegenüber Werl-Soest nochmal verschlimmert. Schon nach 3km hatte ich die erste Attacke, was sich dann noch 3 oder 4mal wiederholte. Es wäre wohl vernünftiger gewesen, heute garnicht zu starten. Der Husten nahm mir nicht nur die Luft, sondern zog auch immer die Kraft aus den Beinen. Erstaunlich, dass ich trotzdem noch eine ordentliche Zeit laufen konnte. Wenn ich endlich wieder richtig fit bin, sollte das ausbaufähig sein. Ich hatte mich bei meinem Debut in M50 auf einen "Frauenlauf" gefreut, denn schließlich startete hier nur M45+ mit den Frauen. Unterwegs war jedoch kein Unterschied gegenüber sonst zu sehen. Nur 2 Frauen waren auf der Strecke überhaupt in Sichtweite (sie überholten mich beide :-/ , daran muss ich mich wohl gewöhnen.). 
 

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